Ambulanter Pflegedienst

Unser hausinterner Pflegedienst ist rund um die Uhr auf kürzestem Wege da, wo er gebraucht wird: Bei unseren Bewohnern. Keine langen Wege, keine unvorhergesehen Ereignisse, keine Wartezeiten – unsere Seniorinnen und Senioren wissen sehr genau, was sie an diesem Pflegedienst haben. Zumal es sich bei allen unseren Kräften um solide ausgebildetes, hoch motiviertes Pflegepersonal handelt.

Frau-Grunert

Margret Grunert

Nach dem Krankenhaus kam ich hierher. Mit dem Zimmerservice war ich gut versorgt, da brauchte ich bloß anzurufen, da war immer jemand da auch der ambulante Dienst – sehr schnell.

Thomas Holler
Pflegedienstleitung
ambulanter Dienst, QM
Telefon: 07141 957-500
E-Mail

Pflegestärkungsgesetz II

Pflegebedürftigkeit hat sich bisher vor allem auf körperliche Beeinträchtigungen bezogen und wurde deshalb pflegebedürftigen Menschen mit kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen nur zum Teil gerecht. Das betraf auch viele Menschen mit Demenzerkrankungen. Der Pflegebedürftigkeitsbegriff, von dem der Pflegegrad und damit die Leistungshöhe der Pflegeversicherung abhängt , war deshalb schon seit seiner Einführung in der Kritik. Aber auch, weil die Anzahl der Menschen mit Demenzerkrankungen in Folge der alternden Bevölkerung steigt, müssen wir hier aktiv werden, denn demenzkranke Menschen sind häufig körperlich kaum eingeschränkt und können dennoch ihren Alltag nicht selbstständig bewältigen. Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff nimmt den Menschen in seiner Lebenswelt in den Blick und berücksichtigt alle für das Leben und die Alltagsbewältigung eines Pflegebedürftigen relevanten Beeinträchtigungen. Körperliche, kognitive und psychische Beeinträchtigungen werden bei der Einstufung gleichermaßen und pflegefachlich angemessen berücksichtigt. Mit dem neuen System kann auch besser geplant werden, welche Art von Unterstützung  ein pflegebedürftiger Mensch tatsächlich braucht.

Künftig wird es anstelle der drei Pflegestufen fünf Pflegegrade geben. Bei der Begutachtung werden die Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der  Fähigkeiten der Menschen in sechs verschiedenen Bereichen beurteilt:

  1. Mobilität: (körperliche Beweglichkeit, zum Beispiel morgens aufstehen vom Bett und ins Badezimmer gehen, Fortbewegen innerhalb des Wohnbereichs, Treppensteigen)
  2. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten (verstehen und reden: zum Beispiel Orientierung über Ort und Zeit, Sachverhalte und begreifen, erkennen von Risiken, andere Menschen im Gespräch verstehen)
  3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen (zum Beispiel Unruhe in der Nacht oder Ängste und Aggressionen, die für sich und andere belastend sind, Abwehr pflegerischer Maßnahmen)
  4. Selbstversorgung (zum Beispiel sich selbstständig waschen und ankleiden, essen und trinken, selbständige Benutzung der Toilette)
  5. Bewältigung von und selbständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen (zum Beispiel die Fähigkeit haben die Medikamente selbst einnehmen zu können, die Blutzuckermessung selbst durchzuführen und deuten zu können oder gut mit einer Prothese oder dem Rollator zurecht zu kommen, den Arzt selbständig aufsuchen zu können)
  6. Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte (zum Beispiel die Fähigkeit haben den Tagesablauf selbständig zu gestalten, mit anderen Menschen in direkten Kontakte zu treten oder die Skatrunde ohne Hilfe zu besuchen)

Der Gutachter oder die Gutachterin des Medizinischen Dienstes wird sich ansehen, wie selbständig jemand ist und welche Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten vorliegen. Erst aufgrund einer Gesamtbewertung aller Fähigkeiten und Beeinträchtigungen erfolgt die Einstufung in einen der fünf Pflegegrade.
Minuten spielen in der neuen Begutachtung und damit für die Einstufung keine Rolle mehr. Stattdessen werden den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen mit den Pflegestärkungsgesetzen I und II mehr Möglichkeiten gegeben, mit den Leistungen der Pflegeversicherung entsprechend ihren Wünschen und ihrer Lebenssituation umzugehen.

(Auszug aus:  bundesgesundheitsministerium.de)

PSG II Flyer

Am 1. Januar 2016 ist das Pflegestärkungsgesetz II offiziell in Kraft getreten. Damit können die detaillierten Vorbereitungen für das neue Begutachtungsinstrument (Neues Begutachtungsassessment – NBA) auf Basis des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffes fortlaufen. Viele konkrete Vorteile des Gesetzes stellen sich aber schon sofort ein.

Eine Übersichtsdarstellung der Änderungen beim PSG II ab Januar 2017:

Übersicht.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage des
Bundesministerium für Gesundheit.

Bundesministerium für Gesundheit

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